Fachkräfteinitiative / Regionales Fachkräftemonitoring NRW

Hellweg-Hochsauerland

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Hellweg-Hochsauerland

 

Ist-Situation:

  • Die Arbeitsmarktregion ist Teil des Wirtschaftsraums Südwestfalen (Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest)
  • 45 % der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe – weit mehr, als im Landesdurchschnitt
  • In der Wirtschaftsstruktur ist das produzierende Gewerbe mit 40% der Gesamtbeschäftigung bestimmend, jedoch ist ein starkes Anwachsen des Dienstleistungsbereichs zu beobachten. Der Anteil der dienstleistenden Arbeitsplätze ist 2010 58% angestiegen.
  • Schwerpunktbranchen: Automotive, vor allem Automobil-Elektronik , Komponenten- und Systemfertigung unter Verwendung von Leichtmetallen, Mikroelektronik (Entwicklung und Fertigung hochintegrierter Schaltungssysteme auf Basis der Chiptechnologie)
  • Besonders dynamisch ist der Bereich der Gesundheitswirtschaft, u.a. wegen der drei Heilbäderstandorte und einem breiten Spektrum von Fachkliniken.
  • Erkennbarer Fachkräftebedarf zeigt sich für die Wirtschaftszweige Heime und Sozialwesen, Gesundheitswesen, Einzelhandel und Baugewerbe. Von den Arbeitsmarktakteuren wird auch Fachkräftebedarf im Hotel- und Gaststättengewerbe, in spezialisierten Berufen der Metallverarbeitung sowie der Logistikbranche benannt.
  • Die Prognose zum Rückgang der Schulabgänger/innen liegt für den Zeitraum bis 2015 im Kreis Soest (- 10,0%) unter dem Landesdurchschnitt (12,1%), jedoch im Hochsauerlandkreis (-15,9%) deutlich darüber.
  • Die Region verzeichnet einen überdurchschnittlichen Rückgang der Bevölkerung und einen negativen Wanderungssaldo.
  • Die Arbeitslosenquote liegt mit 6,3% deutlich unter dem Landesdurchschnitt (8,5%)
  • Der Anteil der Beschäftigten ohne Berufsausbildung liegt über dem Landesdurchschnitt.
  • Deutlich unterdurchschnittlich ist der Beschäftigungsanteil von Hochqualifizierten.
     

Zielstellung:

Fachkräftebedarf ermitteln

  • Zusammenführen der Datenquellen verschiedener Institutionen, Entwicklung eines Fachkräftemonitorings
     

Gewinnung und Sicherung von Nachwuchskräften

  • Reduzierung der Schulabgänger/innen ohne Abschluss
  • Attraktivität von Ausbildung kommunizieren
  • Die Quote der Ausbildungsabbrecher reduzieren
     

Gewinnung von Fachkräften

  • Den negativen Saldo bei der Bildungswanderung verbessern
  • Auspendler zurück gewinnen
  • Steigerung der Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um Familien in der Region zu halten, die Frauenerwerbsquote zu erhöhen und die Attraktivität von Arbeitgebern bei Beschäftigten und neu zu werbenden Arbeitskräften zu erhöhen
     

Fachkräfteentwicklung und -bindung

  • Senkung des Anteils der Arbeitnehmer/innen mit ausschließlich geringfügiger Beschäftigung
  • Senkung des Anteils der Beschäftigten ohne Ausbildung und der angelernten Beschäftigte durch gezielte Maßnahmen
  • Erhöhung des Anteils der Hochqualifizierten
     

Erhöhung des Erwerbspersonenpotenzials

  • Schaffung neuer Zugänge zum Arbeitsmarkt für Frauen, Abbau von Hemmnissen beim Berufseinstieg, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen erhöhen
  • Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer um das Fehlen junger Nachwuchskräfte auszugleichen
     

Erhöhung der Beschäftigungsquote von Migrant/innen

  • Angebote/Konzepte insbesondere für KMU zur Erhöhung der eigenen Attraktivität
  • Entwicklung von Maßnahmen, die die Abwanderung hoch qualifizierter Fachkräfte verhindern
     

Der Regionale Handlungsplan

pdf-icon Handlungsplan „Initiative zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen“ für die Region Hellweg-Hochsauerland mit Ergänzungen vom 25. September 2015

 

Ansprechpartner:

Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland e.V.
Hoher Weg 1 – 3
59494 Soest
Tel: 02921 303499
Fax: 02921 302655 


Unsere Projekte im Fachkräfteprogramm NRW 2007 - 2014:

pdf-icon Duale Ausbildung plus – Aktivierung der Potenziale
Träger: Kolping-Bildungszentren Westfalen gem. GmbH in Kooperation mit: Bildungszentrum Westfalen, TÜV Nord Bildung, Ausbildungszentrum der Bauindustrie, Berufsbildungszentrum Hellweg-Lippe, Bildungskreis Handwerk und Werkstatt im Kreis Unna

pdf-icon Briloner Werkstatt-Tage (BriWeTa)
Träger: Bildungsbüro Hochsauerlandkreis, Meschede
 

pdf-icon Gewinnung von Studienabbrechenden für eine Qualifizierung Geselle/Handwerksmeister („Meister statt Master“)
(Träger: Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe ( Berufsbildungszentrum)
 

pdf-iconGewinnung ausbildungsreifer Jugendlicher für das Handwerk
(Träger: Kreishandwerkerschaft und Berufsbildungszentrum Hellweg-Lippe)

pdf-icon Stark in Führung gehen – Nachwuchssicherung in der Region Hellweg-Hochsauerland durch Cross-Mentoring
(Träger: IHK Arnsberg, Hellweg-Hochsauerland in Kooperation mit dem Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT), Castrop-Rauxel)

 

  • Beschäftigung
    • Langfristige Beschäftigungsentwicklung
    • Kurzfristige Beschäftigungsentwicklung
    • Beschäftigungsanteil unter 25 Jahre
    • Beschäftigungsanteil 50 bis unter 55 Jahre
    • Beschäftigungsanteil 55 Jahre und älter
    • Beschäftigungsanteil Dienstleistungssektor
    • Beschäftigungsanteil wissensintensive Branchen
    • Beschäftigungsanteil ohne Ausbildung
    • Beschäftigungsanteil Hochqualifizierte
    • Beschäftigungsanteil Teilzeit (sozialversicherungspflichtig)
    • Beschäftigungsanteil aGeB
  • Erwerbsbeteiligung
    • Erwerbstätigenquote insgesamt
    • Frauenerwerbstätigenquote
    • Erwerbstätigenquote Migranten *PDF
    • Beschäftigungsquote insgesamt
    • Beschäftigungsquote Ältere
    • Beschäftigungsquote Frauen
    • Teilzeitquote insgesamt
    • Teilzeitquote Frauen
    • Unterbeschäftigungsquote
    • Arbeitslosenquote
  • Demographie
    • Langfristige Bevölkerungsentwicklung
    • Kurzfristige Bevölkerungsentwicklung
    • Mittelfristige Bevölkerungsprognose
    • Langfristige Bevölkerungsprognose
    • Mittelfristige Prognose d. erwerbsfähigen Bevölkerung (15-65 J.)
    • Langfristige Prognose d. erwerbsfähigen Bevölkerung (15-65 J.)
    • Bevölkerungsanteil Jüngerer (unter 25 Jahre)
    • Bevölkerungsanteil Älterer (50 Jahre u. älter)
    • Bevölkerungsanteil Migranten
  • Bildung
    • Anteil Schulabgänger ohne Abschluss
    • Auszubildendenquote nach Beschäftigtenstatistik
    • Ausbildungsbeteiligungsquote
    • Ausbildungsabbrecherquote (Lösungsquote)
    • Ausbildungserfolgsquote
    • Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgter Bewerber
    • Unbesetzte Berufsausbildungsstellen in % der gemeldeten Ausbildungsstellen
Wert 1 Wert 2 Indikator
183128
185866
-1,5
183128
180036
1,7
21144
183128
11,5
24112
183128
13,2
25453
183128
13,9
103982
183128
56,8
59992
183128
32,8
31097
183128
17,0
12579
183128
6,9
30291
241726
12,5
46248
241726
19,1
256371
367717
69,7
112783
178370
63,2
48536
76538
63,4
191866
367717
52,2
50489
113375
44,5
80571
178370
45,2
31584
191866
16,5
27669
80571
34,3
27733
302236
9,2
20479
299980
6,8
571768
588207
-2,8
571768
575024
-0,6
563325
571768
-1,5
551511
563325
-2,1
367354
371329
-1,1
352692
367354
-4,0
151769
571768
26,5
230390
571768
40,3
111406
571768
19,5
393
7607
5,2
12752
186609
6,8
11456
21719
52,7
911
4199
21,7
3549
3877
91,5
141
78
1,8
141
3727
3,8