Fachkräfteinitiative / Regionales Fachkräftemonitoring NRW

Mittlerer Niederrhein

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Mittlerer Niederrhein

 

Ist-Situation:

  • Die Entwicklung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter stellt sich im Zuge des demografischen Wandels kritisch dar. Laut prognostizierter Entwicklung des Erwerbspersonenpotentials wird die Bevölkerung in dieser Altersgruppe bis zum Jahr 2030 voraussichtlich stark zurückgehen. In der Region Mittlerer Niederrhein wird es 2030 rund 11,5 Prozent weniger Einwohner im erwerbsfähigen Alter als noch 2011 geben. Dies entspricht einem absoluten Rückgang von über 90 Tausend Personen.
  • Mit seiner mittelständisch gewerblich geprägten Wirtschaftsstruktur wurden 31,1 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in der Region Mittlerer Niederrhein im produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Der Wert liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt von NRW. Dementsprechend verfügen die Dienstleistungs¬bereiche mit 68,3 Prozent in der Region über einen geringeren Anteil als in NRW (70,3%) und im Bundesgebiet (68,7%).
  • Die Exportquote der Region Mittlerer Niederrhein beträgt über 50 % und liegt damit deutlich über dem NRW-Durchschnitt. Insofern zeigt sich eine relativ hohe Exportabhängigkeit der Region.
  • Die Region Mittlerer Niederrhein ist stark mittelständisch geprägt. Rund 275.000 Personen waren 2013 in der Region Mittlerer Niederrhein in Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten beschäftigt. Dies entspricht einem Anteil von 69,8 Prozent. Dieser Anteil liegt über dem nordrhein-westfälischen (65,7%) und deutschen (67,1%) Wert und betont die Rolle der KMU und des gewerblichen Mittelstands für die Beschäftigung innerhalb der Region.
  • Die Region Mittlerer Niederrhein verfügt über einen höheren Anteil der Hochqualifizierten in KMU (56,2%) als NRW (51,6%) und Deutschland insgesamt (52,3%). Eine Besonderheit stellt der Kreis Viersen dar, wo 73,7 Prozent der Hochqualifizierten in KMU arbeiten – 43,1 Prozent allein in Betrieben mit unter 50 Mitarbeitern.
  • Die Wirtschaftszweige mit den höchsten Beschäftigungsanteilen sind in der Region Mittlerer Niederrhein (Stand 30.06.2013) das Verarbeitende Gewerbe (21,5%), der Handel und die Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (19,0%) und das Gesundheits- und Sozialwesen (14,7%).
  • Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen in der Region Mittlerer Niederrhein positiv entwickelt. Insgesamt wuchs sie um 2,3 Prozent auf rund 558 Tausend im Jahr 2012. Am dynamischsten hat sich die Erwerbstätigkeit im Rhein-Kreis Neuss entwickelt (+6,8%). Auch in der Stadt Mönchengladbach wurde eine positive Entwicklung von 3,1 Prozent beobachtet. In Krefeld (-2,8%) und dem Kreis Viersen (-0,2%) wurde dagegen eine negative Erwerbstätigenentwicklung registriert.
  • Die Frauenerwerbstätigenquote in der Region lag im Jahr 2013 mit 64,1 % nahezu im Landesdurchschnitt (64,0 %).
  • In der Region gab es im Jahr 2013 rund 389.380 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, zeigt sich in der Region Mittlerer Niederrhein ein Aufwärtstrend seit dem Jahr 2006 und durchweg positive Wachstumsraten seit dem Jahr 2009. Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise stieg die Beschäftigung in der Region um 6,3 Prozent. Den höchsten Anstieg innerhalb der Region Mittlerer Niederrhein verzeichnete der Rhein-Kreis Neuss (+7,6%), gefolgt von Mönchengladbach mit 7,1 Prozent. Krefeld konnte ein Beschäftigtenwachstum von 5,4 und der Kreis Viersen von 4,5 Prozent beobachten.
  • Die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten hat sich seit 2007 zwischen den Regionen in Nordrhein-Westfalen sehr uneinheitlich entwickelt, verzeichnet in den meisten Regionen jedoch einen Rückgang. In der Region Mittlerer Niederrhein nahm die ausschließlich geringfügige Beschäftigung zwischen 2007 und 2013 um 3,5 % ab (absolut -2.820; zum Vergleich: NRW -1,3 %).
  • Ähnlich wie bei dem Anteil der ausschließlich geringfügig Beschäftigten können hohe Anteile von Beschäftigten ohne Ausbildung auf Nachqualifizierungspotenziale bei den Beschäftigten hinweisen und damit Handlungsspielräume für eine Entlastung von Fachkräfteengpässen bieten. Beim Anteil der Beschäftigten ohne Ausbildung liegt die Region Mittlerer Niederrhein gesamtregional 0,4 Prozentpunkte unter dem NRW-weiten Durchschnitt von 13,0%. In absoluten Zahlen ausgedrückt waren zum 30.6.2013 48.448 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Region ohne Ausbildung (Arbeitsortprinzip).
  • Während die Region Mittlerer Niederrhein bezüglich der Beschäftigungsanteile der unter 25-Jährigen (9,9%) in etwa dem Landesdurchschnitt (10,2%) entspricht, liegt sie sowohl bei den 50 bis unter 55-Jährigen (14,6%) als auch bei den 55-Jährigen und älter (17,1%) darüber (NRW 13,8% bzw. 16,3%).
  • Die Teilzeitquote in der Region Mittlerer Niederrhein liegt bei insgesamt 24,2% und damit geringfügig unter dem Landesdurchschnitt von 24,8% (Stand 30.6.2013). Die Teilzeitquote bei Frauen liegt mit 43,2% ebenfalls etwas unter dem NRW-Durchschnitt (44,4%). In absoluten Zahlen betrachtet, hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten in der Region Mittlerer Niederrhein von Juni 2007 mit 58.832 bis Juni 2013 auf 91.974 (+33.142) erhöht.
  • Im August 2015 waren im Agenturbezirk Mönchengladbach (Stadt Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss) 28.853 Personen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.434 Personen bzw. um 4,7%. Im Agenturbezirk Krefeld (Stadt Krefeld und Kreis Viersen) lebten im gleichen Berichtsmonat 23.826 arbeitslos gemeldete Personen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 380 Personen (-1,6%), gegenüber August 2014 sank sie um 568 Personen oder -2,3%.
  • Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Mönchengladbach lag im August 2015 bei 7,8%, gegenüber dem Vorjahr ist sie um 0,5% gesunken. Im Agenturbezirk Krefeld ist die Arbeitslosenquote von August 2014 (8,9%) bis August 2015 (8,6%) um 0,3% gesunken. In Nordrhein-Westfalen lag die Arbeitslosenquote im August 2015 bei 8,0%. Auf die vier Gebietskörperschaften der Region heruntergebrochen, stellt sich die Höhe und Entwicklung der Arbeitslosenquote sehr unterschiedlich dar. Während die Städte Krefeld und Mönchengladbach schon seit geraumer Zeit zwischen 2,8 und 2,9 Prozentpunkte über der Quote des Landes liegen, bewegen sich die Quoten der Kreise deutlich unter dem Landesdurchschnitt (Stadt Mönchengladbach 10,8%, Stadt Krefeld 10,9%, Kreis Viersen 6,9%, Rhein-Kreis Neuss 6,2%, NRW 8,0%).
  • In der Region Mittlerer Niederrhein liegt die Arbeitslosenquote Älterer bei 8,6% und damit etwas über dem Landesdurchschnitt von 8,2%.
  • Der Anteil der Langzeitarbeitslosen hat sich in den beiden Arbeitsagenturbezirken der Region im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich entwickelt. Im Bezirk der Arbeitsagentur Mönchengladbach hat sich im August 2015 der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Bestand der Arbeitslosen um 6% verringert (absolut -729). Im Agenturbezirk Krefeld ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen von August 2014 bis August 2015 entgegen der allgemeinen Entwicklung um 2,0% (absolut +207) gestiegen.
  • Die Jugendarbeitslosigkeit ist zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten in der Region unterschiedlich stark ausgeprägt. Mit einer Arbeitslosenquote von 10% der Arbeitslosen unter 25 Jahren hat die Stadt Mönchengladbach den höchsten Anteil in der Region (absolut: 1.469; Stand: 30.6.2015). Auch in Krefeld liegen die Werte der Jugendarbeitslosigkeit mit 8,0% (absolut: 931) über dem Landesdurchschnitt von 6,6%. Im Kreis Viersen und im Rhein-Kreis Neuss bewegen sich die Werte mit 5,9% (1.017) und 4,5% (1.007) zum Teil deutlich unter den landesweiten Zahlen.
  • Bei den Frauen hat die Arbeitslosigkeit in der Region von August 2014 bis August 2015 abgenommen. In absoluten Zahlen betrachtet waren in der Region Mittlerer Niederrhein im August 2015 24.792 Frauen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Reduzierung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1.272 arbeitslosen Frauen oder -3,8%. Die Arbeitslosenquote der Frauen in der Region Mittlerer Niederrhein lag im Juni 2015 bei 8,1% und damit über dem Landesdurchschnitt von 7,8%.
  • In der Region Mittlerer Niederrhein waren im August 2015 11.483 Ausländer arbeitslos gemeldet. Rund 59% dieser Personen leben im Agenturbezirk Mönchengladbach. Ein Blick auf die einzelnen Rechtskreise zeigt, dass der Großteil der arbeitslosen Ausländer dem Rechtskreis SGB II zuzuordnen ist (Agenturbezirk Krefeld: 79,7%, Agenturbezirk Mönchengladbach: 85,3%). Der Anteil der arbeitslos gemeldeten Ausländer an allen Arbeitslosen ist in den beiden Agenturbezirken unterschiedlich stark ausgeprägt (Agenturbezirk Krefeld: 20,1%, Agenturbezirk Mönchengladbach: 23,2%).
  • Rund 7,5% aller Arbeitslosen in der Region waren im August 2015 schwerbehindert (absolut: 3.948).
  • Auf die gesamte Region Mittlerer Niederrhein bezogen, hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem Rückgang von -2,4% erheblich positiver als im Landesdurchschnitt von -0,8% entwickelt.
  • In der Stadt Mönchengladbach lag die Unterbeschäftigungsquote im Juni 2015 bei 13,6% und damit erheblich über dem Landesdurchschnitt (NRW 9,9%). Auch in der Stadt Krefeld war die Unterbeschäftigungsquote mit 13,3% ähnlich stark ausgeprägt. Wohingegen in den beiden Kreisen der Region die Nutzung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit mit 7,4% (Rhein-Kreis Neuss) bzw. 8,2% (Kreis Viersen) Unterbeschäftigungsquote weitaus weniger hoch war.
  • Im August 2015 standen den insgesamt 52.679 arbeitslos gemeldeten Personen in der Region Mittlerer Niederrhein 9.639 gemeldete Arbeitsstellen gegenüber. Damit kamen auf eine gemeldete Stelle rd. 6 arbeitslos gemeldete Personen. Bezogen auf die ganze Region nahm die Zahl gemeldeter ungeförderter Stellen im Juni 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,0% (absolut: 1.552) zu.
  • Während landesweit die Zahl der unversorgten Ausbildungsplatz- Bewerber/-innen im Vergleich zum Vorjahr nur um rund 1 % anstieg, hat es in der Region Mittlerer Niederrhein in beiden Agenturbezirken eine zum Teil weitaus größere Zunahme unversorgter Bewerber/innen von 2,1% (Krefeld) bzw. 10,7% (Mönchengladbach) gegeben (Stand August 2015). Mit einer Angebots-Nachfrage-Relation (ANR) von 0,58 besteht im gesamten IHK Bezirk Mittlerer Niederrhein (Krefeld) ein großes Potential an jungen Menschen, die mit einer Ausbildung zur Fachkräftesicherung betragen können.
  • In der Region ist der Anteil der alleinerziehenden arbeitslosen Frauen an allen arbeitslosen Frauen mit 22,6% überdurchschnittlich hoch (NRW: 20,1%).
  • Betrachtet man den Anteil der alleinerziehenden arbeitslosen Frauen an allen arbeitslosen Frauen nach Kreisen und kreisfreien Städten, so zeigt sich in der Region ein sehr heterogenes Bild. In den beiden Kreisen liegen die Anteile mit 19,8% (Kreis Viersen) und 20,2% (Rhein-Kreis Neuss) unter bzw. im Landesdurchschnitt von 20,1%. In der Stadt Krefeld sind bereits 22,1% aller arbeitslosen Frauen Alleinerziehend. Bemerkenswert ist jedoch, dass in der Stadt Mönchengladbach im Jahr 2013 mit 27,4% der höchste Anteil der alleinerziehenden arbeitslosen Frauen an allen arbeitslosen Frauen in NRW zu finden war (absolut 1.937 Frauen).
  • Die Region Mittlerer Niederrhein weist in Summe ein negatives Pendlersaldo auf: mit Stand 30.06.2014 verlassen 31.406 Arbeitskräfte mehr die Region, um einen Arbeitsplatz außerhalb aufzusuchen, als in die Region einpendeln. Eine genauere Betrachtung der einzelnen Gebietskörperschaften zeigt, dass insbesondere in den beiden Kreisen die Zahl der Auspendler gegenüber den Einpendlern erheblich überwiegt.
  • Die Beschäftigung in wissensintensiven Industrien ist eng mit dem Qualifikationsniveau der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verknüpft. In der Region Mittlerer Niederrhein verfügten im Jahr 2013 rund 9,9 Prozent der Beschäftigten über einen akademischen Berufsabschluss. Etwas höher lag dieser Anteil in der Stadt Krefeld (11,3%) und im Rhein-Kreis Neuss (10,8%). Auch diese Werte lagen unter dem Anteil der Akademiker an der Gesamtbeschäftigung in NRW (11,8%) und Deutschland (12,7%).
  •  Der Ausgangspunkt einer akademischen Bildung ist in aller Regel die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. In diesen Abschlussarten konnte die Region Mittlerer Niederrhein im Jahr 2012 einen Anteil der Schulabgänger von 43 Prozent aufweisen, was über dem entsprechenden Anteil in NRW (40,1%) und Gesamtdeutschland (36,7 %) lag.
  • Trotz des insgesamt unterdurchschnittlichen Beschäftigtenanteils von Hochqualifizierten liegt ihr Anteil in den KMU der Region über dem Bundes- und Landeswert. Der Mittelstand der Region ist daher in besonderem Maße Träger von Wissen und Technologie. Das Thema Industrie 4.0 ist für die KMU in der Region somit von zentraler Bedeutung für die zukünftigen Wachstums- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
  • Wie die relevanten Faktoren der wirtschaftlichen und strukturpolitischen Entwicklung der Region Mittlerer Niederrhein aufzeigen, wird ein Drittel der Wertschöpfung der Region im produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Sowohl dieser Anteil also auch die Produktivität in der Industrie (Wertschöpfung je Erwerbstätigen) liegen über dem Landesdurchschnitt. Eine besondere Stärke der Region stellt der breite Besatz mit wissensorientierten Unternehmen dar (z. B. Maschinenbau, Chemie, Mechatronik, Metallerzeugung und -verarbeitung). Aufgrund der hohen Bedeutung der Industrie in der Region sind die Wertschöpfungspotenziale, die sich durch Industrie 4.0 ergeben, zentral für die Zukunftsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und der gesamten Region.

 

Zielstellung:

 

Regionaler Schwerpunkt 1:
Aktivitäten zur stärkeren Nutzung des Erwerbspersonenpotenzials in der Region Mittlerer Niederrhein.

In diesem Handlungsfeld werden in der Region Mittlerer Niederrhein folgende grundsätzliche Handlungsschwerpunkte verfolgt:

Stärkere Nutzung der Erwerbspartizipation von:

  • Langzeitarbeitslose Frauen und Männer
  • Älteren (ältere (Langzeit-) Arbeitslose, Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von älteren Beschäftigten)
  • Frauen ((langzeit-)arbeitslose / alleinerziehende Frauen, Berufsrückkehrerinnen / Wiedereinsteigerinnen, Aktivierung der „Stillen Reserve“)
  • Müttern und Vätern beim (Wieder-) Einstieg in den Beruf
  • Menschen mit Migrationshintergrund, ausländische Bevölkerung, Flüchtlinge bzw. anerkannte Flüchtlinge
  • Beschäftigte mit aufstockenden Leistungen
  • Menschen mit Behinderung

 

Regionaler Schwerpunkt 2:
Aktivitäten zur Gewinnung von Nachwuchsfachkräften

In diesem Handlungsfeld werden in der Region Mittlerer Niederrhein folgende grundsätzliche Handlungsschwerpunkte verfolgt:

1. Schulabgang ohne Abschluss reduzieren
2. Ausbildungs- und Studienabbruch reduzieren
3. Ausbildung und Qualifizierung vorantreiben
4. Nachqualifizierung von An- und Ungelernten ermöglichen
5. Identifikation, Qualifizierung und Sicherstellung von adäquaten Fachkräften im MINT-Bereich

 

Regionaler Schwerpunkt 3:
Aktivitäten zur Sicherung, Weiterentwicklung und Gewinnung von Fachkräften


In diesem Handlungsfeld werden in der Region Mittlerer Niederrhein folgende grundsätzliche Handlungsschwerpunkte verfolgt:

1. Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung – Sensibilisierung für das Lebensbegleitende Lernen – Qualifizierung stärken – mehr Chancen für Weiterbildung schaffen
2. Regionale Arbeitskraftpotenziale für kleine und mittlere Unternehmen besser nutzbar machen. Fachkräfte an die Region binden
3. Betriebliche Voraussetzungen schaffen, um vorhandene Potenziale besser nutzen zu können

 

Regionaler Schwerpunkt 4:
Aktivitäten zur stärkeren Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0


In diesem Handlungsfeld werden in der Region Mittlerer Niederrhein folgende grundsätzliche Handlungsschwerpunkte verfolgt:

1. Entwicklung und Erprobung neuer Formen der Arbeitsorganisation
2. Entwicklung und Erprobung spezifischer und sich verändernde Arbeitszeitmodelle
3. Voraussetzungen für angepasste Berufsbilder und Qualifizierungen schaffen, um (vorhandene) Potenziale besser nutzen zu können

 

 

Der Regionale Handlungsplan

pdf-icon  Handlungsplan der Region Niederrhein (aktualisierte Version 2016)

 

Ansprechpartner:

Standort Niederrhein GmbH
Regionalagentur
Bismarckstr. 109
41061 Mönchengladbach
Tel: 02161 241196
Fax: 02161 241197 



Unsere Projekte im Fachkräfteprogramm NRW 2007 - 2014:

pdf-icon Integration von Migranten in Pflegeberufe – Bunte Pflege

Träger: CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH
 

 

  • Beschäftigung
    • Langfristige Beschäftigungsentwicklung
    • Kurzfristige Beschäftigungsentwicklung
    • Beschäftigungsanteil unter 25 Jahre
    • Beschäftigungsanteil 50 bis unter 55 Jahre
    • Beschäftigungsanteil 55 Jahre und älter
    • Beschäftigungsanteil Dienstleistungssektor
    • Beschäftigungsanteil wissensintensive Branchen
    • Beschäftigungsanteil ohne Ausbildung
    • Beschäftigungsanteil Hochqualifizierte
    • Beschäftigungsanteil Teilzeit (sozialversicherungspflichtig)
    • Beschäftigungsanteil aGeB
  • Erwerbsbeteiligung
    • Erwerbstätigenquote insgesamt
    • Frauenerwerbstätigenquote
    • Erwerbstätigenquote Migranten
    • Beschäftigungsquote insgesamt
    • Beschäftigungsquote Ältere
    • Beschäftigungsquote Frauen
    • Teilzeitquote insgesamt
    • Teilzeitquote Frauen
    • Unterbeschäftigungsquote
    • Arbeitslosenquote
  • Demographie
    • Langfristige Bevölkerungsentwicklung
    • Kurzfristige Bevölkerungsentwicklung
    • Mittelfristige Bevölkerungsprognose
    • Langfristige Bevölkerungsprognose
    • Mittelfristige Prognose d. erwerbsfähigen Bevölkerung (15-65 J.)
    • Langfristige Prognose d. erwerbsfähigen Bevölkerung (15-65 J.)
    • Bevölkerungsanteil Jüngerer (unter 25 Jahre)
    • Bevölkerungsanteil Älterer (50 Jahre u. älter)
    • Bevölkerungsanteil Migranten
  • Bildung
    • Anteil Schulabgänger ohne Abschluss
    • Auszubildendenquote nach Beschäftigtenstatistik
    • Ausbildungsbeteiligungsquote
    • Ausbildungsabbrecherquote (Lösungsquote)
    • Ausbildungserfolgsquote
    • Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgter Bewerber
    • Unbesetzte Berufsausbildungsstellen in % der gemeldeten Ausbildungsstellen
Wert 1 Wert 2 Indikator
403279
385186
4,7
403279
395153
2,1
39892
403279
9,9
61665
403279
15,3
74394
403279
18,4
285894
403279
70,9
130356
403279
32,3
53430
403279
13,2
45094
403279
11,2
( — )*
( — )*
( — )*
78471
481750
16,3
555259
804906
69,0
255497
401512
63,6
112672
186031
60,6
434956
804906
54,0
145717
281111
51,8
197636
401512
49,2
109475
434956
25,2
87474
197636
44,3
65246
655820
9,9
52438
644586
8,1
1232827
1247637
-1,2
1232827
1216942
1,3
1227795
1232827
-0,4
1228342
1227795
0,0
773113
804906
-3,9
741195
773113
-4,1
298935
1232827
24,2
543652
1232827
44,1
275935
1232827
22,4
728
14617
5,0
22342
403279
5,5
18771
40608
46,2
2220
7335
30,3
6000
6873
87,3
470
827
0,6
470
6330
7,4